Tartelettes mit Früchten

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Wenn draußen grau, windig und regnerisch ist und man das Gefühl bekommt, dass der Winter nie zu Ende geht, ist das die richtige Zeit für ein buntes, sommerliches Törtchen.
Heute stelle ich euch meine Tarteletts mit Sommerfrüchten vor. Nur vom Anblick diesen kleinen Schönheiten spüre ich die leicht fruchtige Sommerbrise und draußen zeigt sich schon die Sonne!
Klingt kompliziert? Sieht aufwendig aus? Stimmt aber nicht, ich habe ein bisschen geschummelt ))) Für die Füllung habe ich die fertige Puddingmischung genommen und saisonal bedingt die Früchte aus der Dose verwendet. Aber sonst ist alles selbstgemacht ;)
Ich bin mir sicher, damit locken wir den Frühling oder mindesten eine gute Laune an. 
Viel Spaß beim Dekorieren und Vernaschen.

Zutaten (für ca. 6 Tarteletts a 10 cm)
Teig
250 g Mehl
100 g Zucker
1 Pck, Vanillezucker
1 Ei
125 g Butter (kalt)
Füllung
1 Pck. Vanillepudding 
500 ml Milch
Früchte der Saison: hier Dosenpfirsiche, Kiwi und Trauben
1 Pck. Tortengus
Anleitung
Förmchen
  1. Für den Teig Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter in eine Rührschüssel  geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig auf der bemalten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen. Kreise (ein bisschen größer als die Förmchen) ausstechen und die Tartelette-Förmen damit auslegen. Den Rand dabei andrücken. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 
  4. Den Boden bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen.
  5. Die Törtchen aus den Förmchen lösen und abkühlen lassen.
Füllung und Dekoration
  1. Pudding nach der Packungsanleitung mit 500 ml Milch vorbereiten und ein bisschen abkühlen. Dabei den Pudding immer rühren, damit keine Haut gebildet wird. 
  2. Abgekühlten Pudding auf die Törtchen verteilen.
  3. Die Törtchen nach Lust und Laune mit den Früchten dekorieren. Im Sommer sind auch die Beeren eine leckere Alternative zu Dosenpfirsichen. 
  4. Tortenguss nach der Packungsanleitung vorbereiten und löffelweiser auf die Früchte verteilen. Ich habe für den Tortenguss den Saft von Dosenpfirsichen verwendet.

Eine schöne Teetime
Eure süße Katja

Pasticcini mit Nusskaramell (aus dem Buch "Süßer Sonntag")

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Pasticcini?? Was ist das? Wörtlich übersetz bedeutet es: kleines Gebäck oder Feingebäck - also etwas kleines, feines und ganz süßes. Mich haben aber auf dem ersten Blick das Bild und die einfache Zusammensetzung der Einzelkomponenten angesprochen. Deswegen entschied ich mich, dass dies mein erstes Experiment aus dem Buch "Süßer Sonntag" wird. HIER ist der Link für das Buch bei Amazon.
Ich war sehr positiv überrascht, als ich feststellte, dass die Mengenangaben für den Teig fast perfekt zu den Mengenangaben für die Füllung passte. Aus Erfahrung weiß ich, dass es nicht immer der Fall ist. Öfter kommen bei mir zu einer Torte zusätzlich noch ein Paar Gläser Desserts zum Löffeln dazu. Dies mal ist es gaaaanz wenig von der Füllung übrig geblieben, was aber keineswegs gestört hat. Die karamellisierte Nüsse sind sooooo (!) toll geworden, dass ich mich zurück halten musste, um diese nicht einfach so alle aufzuessen.
Also mein erster Eindruck: das Buch ist nicht nur sehr schön gestaltet und motiviert somit zum Nachbacken, sondern liefert auch hervorragende Ergebnisse! Ein Schatz in meiner Backsamlung. Der nächste Sonntag kommt bestimmt))) Also ab an den Offen.
P.S. eine kleine Bastelarbeit mit dem Teig lohnt sich total.

Zutaten (für ca. 26 Mini -Muffin)
Teig
220 g Mehl
130 g kalte Butter (in Stückchen geschnitten)
70 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung
230 g Nussmischung
125 ml Schlagsahne
90 g Zucker
2 EL Butter
40 g Honig
abgeriebene Schale von 1 Orange
1 Priese Salz
Anleitung

  1. Mehl, Butter, Zucker, Ei und Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühl stehlen.
  2. Für die Füllung die Nussmischung grob hacken. Sahne, Zucker, Butter und Honig bei mittlerer Hitze aufkochen, bei kleiner Hitze ca. 6 Minuten köcheln lassen.
  3. Nüsse, Orangenschale und Salz unterrühren und 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, bis die Masse leicht eindickt.
  4. Förmchen mit dem Teig auslegen.
  5. Sahne-Nussmischung in die Förmchen füllen. TIPP: Die Förmchen nicht zu voll füllen, sonst fließt der Karamell beim Backen über, Sicherheitshalber auf das Backgitter Alufolie legen, damit nichts auf den Boden des Ofens tropft.
  6. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen.
  7. In der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen.

P.S. Vorsichtig: Suchtgefahr!
Eure Süße Katja

No-Bake Cheescake mit Beeren und selbst gemachten Marshmallows

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Vor Kurzem war der Velentinstag. Wie erwartet waren meine Instagram und Facebook schon früh morgens rosa-rot gefärbt und voll mit den Herzen übersät. Ich, als eine Frau, die auch nach 11 Jahren wie am ersten Tag in meinen Mann verliebt ist, nehme diesen Tag immer zum Anlass, etwas ausgesprochen Leckeres und außergewöhnlich Schönes zu kreieren.
Dieses Jahr ist es ein No-Bake Cheescake geworden. An sich ist eine Torte, die immer und allen gut schmeckt. Somit war ich schon sicher, dass ich den Geschmack meines Mannes treffen werde. Meine blonde Seite hat aber eine extrem kitschige Dekoration dazu gefordert. Und was kann kitschiger als Erdbeer-Marshmallows in Herzform gemischt mit rosa-roten Beeren sein? 
An dieser Stelle einen Special Thanks an www.amerikanisch-kochen.de für die Idee und das Rezept für die himmlischen Marshmallows. Es war VIEL einfacher als ich mir das vorgestellt habe. Besonderes hilfreich fand ich das Video.

Also viel Spaß beim "nicht" Backen und späteren Vernaschen.
Zutaten (für eine 18 cm Form)
Boden
80 g flüssige Butter
125 g Butterkekse oder Löffelbisquits
Füllung
400 g Doppelrahm Frischkäse
1 Vanilleschote
40 g Zucker
200 ml Schlagsahne
1 Pck. oder 6 Blatt Gelatine
200 g gemischte Beeren (frisch oder tief gefroren) 
Dekoration:  Fruchtglasur
150 ml Saft (nach eurem Geschmack, ich hatte Granatapfelsaft)
60 g Geliezucker (3:1)
Dekoration: Erdbeere-Marshmallows (Vorbereitungszeit ca. 4 Stunde)
das Rezept HIER 
ein paar Himbeeren  
Anleitung
Boden
  1. Kekse oder Löffelbiskuits in einem gut verschlossenen Gefrierbeutel mit einer Teigrolle oder in einem Behälter mit einem Pürierstab fein zerkleinern.
  2. Die Butter in einem Topf schmelzen, mit den Keksen vermengen und gleichmäßig auf den Springboden drücken. Der Boden muss für mind. 20 Minuten in den Kühlschrank. 
Füllung
  1. Tiefgefrore Beeren auftauen lassen.
  2. Frischkäse mit Zucker zusammenmischen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Mark herauskratzen und ebenfalls unter die Masse geben.
  3. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen, bis die Gelatine sich aufgelöst hat. Nicht kochen! Gelatine vom Herd nehmen und 3 EL der Frischkäsemasse unterrühren. Den Rest der Masse zügig dazu geben und alles verrühren (ohne Mixer).
  4. Sahne steif schlagen und die Frischkäse unterheben. 
  5. Frische oder aufgetaute Beeren vorsichtig unter mischen.
  6. Die Torte für min. 4 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Fruchtglasur
  1. Die gut (min. 4 Stunde) gekühlte Torte aus dem Kühlschrank rausnehmen.
  2. Fruchtsaft erwärmen.
  3. Gelierzucker einrühren, aufkochen und ca. 1 Minute köcheln, dann auskühlen lassen. Dabei die Masse immer wieder mischen. TIPP Die Glasur muss so weit abgekühlt sein, dass sie gerade geliert. Geliert sie zu stark, gibt es Klümpchen auf der Tortenoberfläche, ist sie zu warm, fließt sie von der Oberfläche ab und der Überzug ist nicht dick genug.
Dekoration
Die Torte nach Belieben mit Beeren und Marshmallows dekorieren.

...was nach einem Tag geblieben ist )))

Eure süße Katja

Bern


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Bern vom Oben
Vor ein paar Jahren habe ich eine Freundin in der Schweiz, genau in Bern besucht.
Ich habe mich nicht wirklich darüber informiert, was auf mich zukommt. Ich bin einfach in Köln in den Zug eingestiegen und nach ca. 6 Stunden im Zentrum von Bern ausgestiegen.
Desto größer war meine Überraschung, als ich verstanden habe, wie einzigartig diese Stadt ist.
Ein wunderbares Zentrum samt engen Gassen mit der historischen Uhr und breiten Straßen mit schnuckligen Cafes...
...überall versteckte kleine Villen...
typisch Bern
...eine beeindruckende Universität - ich war damals noch Studentin und fand es sehr spannend andere Unis zu besuchen- ...
...immer wieder fantastische Ausblicke...
...und natürlich das alles umhüllt vom Duft der Schokolade !!
Beim Mittagessen haben wir die Bären beobachtet, die vom ganzen Gedränge um sie total unbeeindruckt blieben.

drei Bären
Zum Schluss wurde mir gezeigt, wie die Bern Bewohner seinen Sonntag verbringen.
Sonntagsbeschäftigung
Eure Süße Katja

Hefezopf mit Äpfeln und Walnüssen


Ich liebe der Duft der Hefe! Es gibt nichts Schönes als dieses warme, fluffige Gebäck: eine perfekte Ergänzung zu einer Tasse heißes Tees.
Und so ginge mein Kampf mit dem Hefeteig weiter: Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe hat ein paar Tipps gegeben und mich motiviert, es erneut zu probieren.
Dieses Mal konnte man mit meinem Gebäck nicht die Nägel in die Wand schlagen. Ich glaube, ich habe das Geheimnis des Hefeteiges geknackt.


Ich präsentiere euch meinen ersten Hefezopf, der auch am nächsten und sogar am Übernächsten Tag noch genießbar blieb … und alle Zähne sind noch da!

Zutaten (für zwei Zöpfe)
Teig
250 ml Milch (lauwarm)
1 Pck. Trockenhefe
500 g Mehl
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Abrieb einer Zitrone
Prise Salz
2 Eier (Zimmertemperatur)
1 Eiweiß
Zum Bestreichen
1 Eigelb
1 EL Milch
Füllung
3 Äpfeln (saure Sorte)
200 g Walnüssen
2 TL Zimt
100 g Zucker

Anleitung
Für die Füllung
  1. Äpfeln waschen, schälen, entkernen und klein schneiden. Walnüsse klein hacken. Zucker, Äpfeln, Zimt und Wallnüsse zusammenmischen.
Für den Teig
  1. Milch leicht erwärmen. Mehl mit der Hefe vermischen. Restliche Teigzutaten und lauwarme Milch hinzufügen. Den Teig mit einem Mixer mit Knethaken kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe ca. 5 Minuten kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zugedeckt so lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich mindestens verdoppelt hat. Ich erhitze dafür kurz den Backofen auf 50 Grad, schalte den aus und stelle den Teig für ca. 45 Minuten rein.
  2. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben und auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten. Den Teig in vier gleiche Teile teilen und daraus vier lange Rollen (ca. 40 cm) formen.
  3. Jede Rolle zu einem Rechteck ausrollen, mit der Apfelmischung gleichmäßig belegen, dabei ca. 2 cm Rand frei lassen. Von der langen Seite her aufrollen. Jeweils zwei Teigstränge miteinander verschlingen.
  4. Die Zöpfe auf das mit dem Backpapier belegte Backblech legen und nochmal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Eigelb und Milch verrühren und die Zöpfe damit bestreichen.
  6. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Zöpfe ca. 35 Minuten goldbraun backen. 
Vorsicht beim Essen!! Es besteht eine Verbrennungsgefahr, da der süße Duft zum direkten Verzehr verführt.



Eure süße Katja